Aquafitness
Unsere aktuellen Kursangebote finden Sie in der Rubrik AQUAFITNESS. Sie können jederzeit einsteigen!
Aufguss
Das ist das Aufgiessen von Wasser, meist mit einem Aroma- bzw. Aufgusskonzentrat gemischt, auf die heißen Steine des Saunaofens (siehe auch unter "Salzaufguss" und "Saunaduft"). Das verdampfte Wasser erhöht kurzzeitig die Feuchtigkeit in der Sauna und schlägt sich dann sofort auf der Haut nieder, kondensiert an der kühleren Hautoberfläche und überträgt dadurch die Hitze auf den Körper. Die physikalische Wirkung besteht aus der Verdunstungskühle und der Niederschlagswärme. Die kühlende Verdunstung des Schweißes auf der Haut und des Sekrets der Atemwegschleimhäute wird durch den plötzlichen Anstieg der Luftfeuchtigkeit im Saunaraum unterbrochen. Es entsteht das Gefühl von erhöhter Hitzeeinwirkung auf der Haut, obwohl es in der Sauna nicht heißer geworden ist! Das Wedeln und Schlagen mit dem Handtuch reißt die Temperaturausgleichsschicht über der Haut weg, und die Hitze wird noch intensiver empfunden.
Die Hausaufgüsse der THERMEN AM PICHELSSEE erleben Sie in der Wintersaison ab 15. November bis 31. März um 16.00, 16.15 und 19.00, 19.15 Uhr abwechselnd als Salzaufguss und als Eisaufguss, sonst täglich um 18.00 und 18.15 Uhr,
Davor, dazwischen und danach haben Sie als Besonderheit unserer Anlage die Möglichkeit, Ihre eigenen Aufgüsse mit Ihrem Wunscharoma zu zelebrieren. Laden Sie andere Gäste hierzu ein.
Biosauna
Blockhaus-Außensauna (Winterbetrieb)
Klein und fein: Unsere Finnische Sauna im Freien. Nach dem Schwitzen sofort ins Freie und in die Kälte ist eigentlich das Erlebnis. Schwitzen bei ca. 90 Grad Celsius und einer niedrigen Luftfeuchtigkeit von 2-5 %. Nur Winterbetrieb von November - März.
Dampfsauna
***Achtung: zur Zeit wegen Sanierung geschlossen!!***
Unsere klassische Dampfsauna: 100 % Luftfeuchtigkeit bei etwa 50 Grad Celsius. Diese Sauna ist sehr feucht. Ein Handtuch hat hier wenig Sinn, es gibt einen Schlauch zum Abspritzen der Bänke. Die Dampfsauna dient nicht zum Schwitzen (deshalb eigentlich korrekt: Dampfbad): Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit liegt die Temperatur "nur" bei ca. 50 Grad. Das Dampfbad wird als erster Saunagang empfohlen. Durch das Inhalieren des feinen Wasserdampfs werden die Atemwege befeuchtet, der Dampf wirkt schleimlösend und hilft bei Erkältungen, Heiserkeit, Husten und auch bei Neben- und Stirnhöhlenproblemen. Durch ein bereits bei der Dampferzeugung beigemischtes rückstandsfreies leichtes Duftaroma (deshalb keine eigenen Duftmittel oder Aromen verwenden!) wird dieser Effekt verstärkt. Die feuchte warme Luft vergrößert die Elastizität von Bindegewebe und Muskeln. Sie wirkt schmerzlindernd und entkrampfend auf angespannte oder verkrampfte Muskeln. Sogar leicht rheumatische Erkrankungen können gelindert werden, die Gelenk- und Muskelbewegung wird erhöht, der Organismus wird abgehärtet. Ideal für Kreislauf und Konstitution. Ein optimales Mittel gegen Wetterfühligkeit. Die ideale Aufenthaltsdauer im Dampfbad beträgt 10 bis 15 Minuten.
Finnische Sauna
Frauensauna
Gesundheit
Die folgenden REGELN für das richtige Saunabaden sollen insbesondere dem Saunaneuling helfen, das Saunabad günstig zu nutzen und die positiven Wirkungen der Sauna voll auszuschöpfen. Das Saunabad kann bei vielen körperlichen Beschwerden hilfreich sein, jedoch gibt es einige Erkrankungen, bei denen es nicht empfohlen werden kann oder sogar untersagt werden muss. Zum richtigen Badeablauf folgen wir den Empfehlungen des Deutschen Sauna-Bunds e.V:
1. Bitte beachten Sie, dass das Saunabad kein exakt geregeltes Bad ist. Der Saunagänger soll sich in erster Linie wohl fühlen, und kann durchaus früher als empfohlen den Saunaraum verlassen. Achten Sie beim Saunabaden ganz auf Ihr Gefühl.
Bringen Sie ausreichend Zeit mit. Ein vollständiges Saunabad dauert etwa zwei Stunden. Es soll entspannen, ein gehetztes "Abarbeiten" der Anwendungen wird Ihren Körper eher belasten als entspannen. Auch sollten Sie nicht hungrig oder mit vollem Magen in die Sauna gehen.
2. Reinigen Sie sich zunächst unter der Dusche und trocknen Sie sich danach gut ab, denn trockene Haut schwitzt schneller. Ein warmes Fußbad in unserem Thermalbecken vor der Sauna fördert das Schwitzen zusätzlich.
In der Sauna legen Sie aus hygienischen Gründen Ihr Liegetuch unter den ganzen Körper. Der Aufenthalt sollte kurz, die Wirkung aber intensiv sein. Acht bis 15 Minuten reichen dabei völlig. Verlassen Sie sich vor allem auf Ihr Gefühl. Falls Sie im Liegen schwitzen: Die letzten zwei Minuten sollten Sie sich aufsetzen, um den Kreislauf an die aufrechte Haltung zu gewöhnen.
3. Gehen Sie nicht sofort unter die Dusche oder ins Tauchbecken. Kühlen Sie sich erst an der frischen Luft ab, der Körper benötigt jetzt Sauerstoff. Erst danach kalt abgießen oder in den Tauchbecken abkühlen. Falls Sie die Tauchbecken benutzen, denken Sie daran, dass vorher der Schweiß abgespült sein muss!!
Nach der Abkühlung bewirkt ein warmes Fußbad ein wohliges Wärmegefühl, denn der Körper kommt dadurch zum vollständigen Temperaturausgleich. Nochmalige Kaltwasseranwendungen trainieren besonders intensiv die Blutgefäße und erhöhen die Widerstandsfähigkeit Ihres Körpers. Im Anschluß daran empfiehlt sich eine kleine Ruhepause zur Förderung der Erholung.
Auch dies sollten Sie beachten:
Während des Saunabades sollten Sie besser nichts trinken, da sonst der Effekt des Entschlackens weitgehend unterbleibt. Der positive Effekt des Saunierens ist das Gefäßtraining - der Wechsel von Wärme- und Kältereiz bei einem Saunagang. Dazu muss man aber auch wirklich ins Kalte! In der heißen Saunaluft weiten sich die Blutgefäße, die Durchblutung aller Organe und Schleimhäute verbessert sich, und der Körper lernt, sich besser an Temperaturschwankungen anzupassen.
In der Sauna nimmt man nicht ab. Der Gewichtsverlust –bis zu 2 kg- ist nur Flüssigkeit, also kein Fettabbau.
Schwangere dürfen in die Sauna. Frauen müssen auch während einer (unproblematischen!) Schwangerschaft nicht auf ihren Saunagenuss verzichten. Aber dabei sind Temperatur und Dauer des Saunaaufenthalts dem eigenen Zustand anzupassen, d.h. soweit zu reduzieren, dass Mutter und Kind nicht überlastet werden. Sobald Unwohlsein, Benommenheit oder sogar Schwindel auftreten, ist die Kabine sofort zu verlassen. Bei einer Neigung zu Krampfadern und bei Bluthochdruck ist es während der Schwangerschaft besser, die Niedrigtemperatursaunen (Bio-Sauna, Dampfsauna) zu nutzen, da in diesen Fällen die Beschwerden noch verstärkt werden können. Ideal ist in diesen Fällen das Schwimmen in unserem 30-32 °C - Becken.
Auch Herzinfarktpatienten dürfen, wenn sie wieder stabil sid und der Infarkt oder die Operation lange zurück liegt, wieder saunieren. Besonders auf einen hohen Blutdruck und einen labilen Kreislauf kann die Sauna einen durchaus regulierenden Einfluss haben. Vor dem ersten Saunabesuch sollte auf jeden Fall ein Gespräch mit dem Arzt geführt werden.
Die Sauna ist, anders als ein Whirlpool, kein Bazillenverteiler. Richtig genutzt, beugt die Sauna Erkältungskrankheiten vor und stärkt das eigene Immunsystem. Nur wer bereits infiziert ist, sollte nicht in die Sauna gehen. Die Erkrankung könnte sich durch die Hitze noch verschlimmern und/oder auf andere Saunabesucher übergehen. Wer infiziert ist, bleibt zu Hause.
Die Sauna ist gut gegen Muskelkater. Durch Schwitzen in der Sauna werden Milchsäuren in den Muskeln abgebaut und über die Nieren ausgeschieden. Die Muskulatur ist wieder zur Sauerstoffversorgung frei. In den Ruhepausen zwischen den Saunagängen können dann die feinen Haarrisse in den Muskelschläuchen ausheilen. Muskelkrämpfe und Muskelschmerzen sind dadurch so gut wie neutralisiert.
Massage
Ruheraum
Salzaufguss
Die THERMEN AM PICHELSSEE veranstalten in der Zeit vom 1.November bis Ende März täglich um 16.00 und 16.15 und 19.00 und 19.15 Uhr Salz-und Eisaufgüsse, an Feiertagen (und in der Zeit vom 1.April - 31.Oktober) um 18.00 und 18.15 Uhr. Natürlich wird dabei kein Salzwasser oder Salz auf den Saunaofen gegossen, sondern es ist mit dieser Aufgussvariante eine Peeling-Zeremonie gemeint. Durch das Abreiben des ganzen Körpers mit Mineralsalz werden lockere Hautschuppen abgerubbelt (peeling). Die Haut wird so intensiv gereinigt und dadurch sehr sauber und aufnahmefähig für alle möglichen Wirkstoffe. Zuerst erfolgt ein normaler Aufguss. Danach geht es zum Luftschöpfen ins Freie, dort wird die schweißnasse Haut mit Mineralsalz ein- und abgerieben. Dadurch lösen sich lose Hautzellen. Das Salz wird dann abgespült, damit es die Haut nicht austrocknet, und es folgt nach dem Duschen ein weiterer Schwitzgang mit Eis.
Saunaduft
Saunaregeln
Die Höflichkeit gebietet es, im gastronomischen Bereich einen Bademantel zu tragen.
Sommer und Sauna
Häufig wird das Saunieren im Sommer -mal dezent ausgedrückt- als überflüssig abgetan. Doch die Hitze des Sommers unterscheidet sich maßgeblich von der Saunawärme. Der Wechsel vom extremen Schwitzen zum Abkühlen im Wasser belebt und entlastet den Kreislauf. Daher ist ein Saunagang besonders an heißen Tagen zu empfehlen: er entspannt und härtet durch die Wechselreize ab.
Die Sauna im Sommer beugt zusätzlich einer Sommergrippe vor. In der trockenen Sommerhitze wird die Reaktion der Blutgefäße bei wechselnden Temperaturen kaum gefordert. Kommt es doch einmal zu einer Abkühlung, beispielsweise durch Ventilatoren, besteht die Gefahr der Unterkühlung. Regelmäßige Saunagänge beugen dem vor.
Die trockene Wärme, besonders bei langen Hitzeperioden, ist häufig eine zusätzlich Belastung für den Körper. In der Sauna hingegen lässt es sich angenehm schwitzen, und sie härtet auch gegen Hitzewellen ab. Ein weiterer positiver Effekt von Saunagängen im Sommer: in heißen Nächten kann durch die Sauna sehr viel besser und länger geschlafen werden.